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Die Crux sich in Videos reinzufuchsen

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Hallo,
als ehemaliger Doppel-8, Super-8 und 16mm Filmer (bis Anfang 2000) fiel es mir nicht leicht, mich in Videos ( so seit sehr wenigen Jahren) reinzufuchsen ... und noch muss ich viel lernen. Schmalfilm = sparsam mit dem Filmmaterial umgehen. Video = üppige Verschwendung möglich (was auch Nachteile hat). Ich habe die Oly E-M10 MkI und MkIII und filme immer mit Stativ. Da musste ein solideres her, das alte Stativ war zu wackelig. Dann habe ich mir noch einen Zoomhebel beschafft, da ein sanftes Zoomen direkt am Objektivring nicht richtig möglich ist. Vergangenes Jahr habe ich mal einen 25-minütigen Film über den Ostdeutschen Rosengarten Forst (Lausitz) zusammengeschnitten. Aus 3 Stunden Rohmaterial (soviel zum Thema "Verschwendung"). Allerdings habe ich nicht nur mit der Oly gefilmt, auch eine Yuneec-Drohne und die Yuneec-Kamera mit dem Steadygrip waren im Einsatz.
Da ich trotz meines Alters nicht an Altersstarrsinn leide, freue ich mich über Kritik, negativ oder positiv. Wie eingangs gesagt ... ich muss noch viele lernen.
Da ich ein LINUXianer bin, nutze ich zur Bearbeitung "shotcut" WIN ist für mich eine völlig fremde Computerwelt.
Ach ja, das Original (Full HD) ist von der Bildqualität deutlich besser als bei youtube.

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Schwenks: Du machst Weitwinkelschwenks und bekommst dadurch Wobbel.
Belichtung: Oft zu hell. Du verlierst dadurch Farbigkeit.
Schwenks: Die Schwenks haben dramaturgisch keinen Grund.
Drohne: die Qualität fällt anfangs stark ab, da kann man in der Software zumindest ein bisschen korrigieren.
Winterszenen: wegwerfen. Gnadenlos zu hell.
Eiserne Regel: statische Dinge werden fotografiert, bewegte Dinge gefilmt. Das Motiv bewegt sich, nicht die Kamera.

Story: Nicht vorhanden. Es wird nichts erklärt. Weder visuell, noch per Audiokommentar. Du zeigst ein Kunstwerk von allen Seiten - aber ich erfahre dazu nichts.

Der Film ist eine Aneinanderreihung von bewegten Fotos, das wäre mit einem Fotoalbum mit Erklärungen wesentlich besser und einfacher realisierbar gewesen.

Mein Vorschlag: mach mehrere Videos draus. Mit eng begrenzten Themen. Rosen. Wasser, Insekten, Sichtlinien usw. Und organisier Dir jemanden, der vor der Kamera was dazu erzählt.

r.w. admin.

Bild des Benutzers HelmutP

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

... und das ist das Wesentliche.

Für jemand, der die Strecke nicht kennt, ist das Video eher länglich. An der Stelle der verschwundenen Brücke hätte ich mir irgendwas gewünscht. Von den Fundamenten nicht nur erzählen, sondern zeigen. Näher an den "Schrott" ran. Mehr Hintergrund zur Brücke. Die Geschichte von Deiner Lenkertasche gehört in den Nachspann, wenn überhaupt.

Aber solange Du Leute hast, die Deine Videos kucken und gut finden, ist doch alles top! Nicht jeder muss sendereife Videos drehen. Es kann Dir passieren, dass Dein Publikum eine "professionellere" Machart gar nicht goutiert.

Rumkritisieren kann man stundenlang - es ist nur die Frage, ob das Dir was bringt.

r.w. admin.

Bild des Benutzers HelmutP

Hallo Richard,
die Radtourenvideos sind für Einheimische gedacht. Mir geht es dabei besonders um Dinge, die am Weg zu sehen sind. Geschichte, Kunst, Kultur und Natur. Auf meiner Webseite können sich die Leute die Steckenbeschreibung als PDF-Datei runterladen. https://www.helmutfleischhauer.de/inhalte/12308-radtouren.php Perfekt müssen die Videos nicht sein, aber so gut wie möglich. Du hast mir bereits hilfreiche Tipps mitgeteilt. Ach ja, obiges Video ist ja nicht fertig. Da fehlt ja ein großer Teil der geplanten Strecke. Wenn ich das im Kasten habe, werden die Strecken dazwischen drastisch gekürzt und der bisherige Teil entsorgt.
Grüsse
Helmut

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