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Geteilter Himmel – 13 Bilder vom Ende der Uckermark

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Geteilter Himmel – 13 Bilder vom Ende der Uckermark

Am Ende wurde es die Uckermark – für einen Freitag-Nachmittag ohne andere Verpflichtung. Keine ausgereifte Planung, denn das nimmt die Möglichkeiten. Aber ein Ziel, denn ohne Ziel fehlt die Richtung. Wenige Zeilen im DuMont „Brandenburg“ (1998): Ein Schloss im Park und einige Backsteinkirchen als Wegmarken. „Social-Distancing-By-Car“ in einer Gegend, wo ohnehin kaum jemand wohnt.

Angekommen lag Regen in der Luft. Der Himmel in fast tonlosem Grau, die Kirchen allesamt verschlossen und das Schloss reif für eine Neubewertung in einer möglichen Folge-Auflage.

So blieb der Eindruck von Leere zwischen und in den Orten, beherrscht von riesigen Türmen. Am Ende setzte der Regen ein und ich fuhr ohne anzuhalten zurück.

Beste Grüße,
Andreas

P.S.: Aufgenommen am 22. Mai 2020 mit einer OM-D E-M1 Mk II und M.Zuiko 12-100/4.0. Alle Bilder in chronologischer Reihenfolge und (bis auf Dateigröße) komplett OOC. Bildmodus: Dramatischer Effekt bei im Mittenbereich abgeflachter Gradation.

Bild des Benutzers OM-D

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(2) Hintergrund

Bild des Benutzers OM-D

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(3) Schlosspark

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(4) Alte und neue Energie

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(5) Einlasskontrolle

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(6) Nebenstraße

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(Alle) Außer Haus

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(8) Wegesrand

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(9) Bodenwelle

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(10) Aufgeräumt

Bild des Benutzers OM-D

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(11) Größe

Bild des Benutzers OM-D

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(12) Platz

Bild des Benutzers OM-D

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(13) Am Ende der Uckermark

Bild des Benutzers Klausihonig

...hast Du da eingefangen in Deinen 13 Bilder, lieber Andreas! Wir sind vor drei Jahren Mal durch die Uckermark geradelt und haben nach der flussabwärts Tour entlang der Neiße und Oder dann da ganz schön geschwitzt. Und in der Gruppe kann man so schöne Bilder kaum machen...
Klaus

ho

Bild des Benutzers OM-D

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Hallo Klaus,

die Bilder sind entstanden im Hinterland von Schwedt abseits der Oder. Ich selbst war dort vorher noch nicht gewesen. Die kleine Überraschung war der Zustand des Schlosses Hohenlandin in dem von P.J. Leneé gestalteten Park. Die größere Überraschung waren die gigantischen Windtürme, welche die Landschaft dominieren: Siehe oben.

Zum Fotografieren bei Fahrten mit anderen verwende ich inzwischen auch überwiegend das 12-100/4.0. Es erspart den Wechsel im mittleren Brennweitenbereich, bei in der Regel ausreichender Lichtstärke. Somit fällt man gegenüber den Mitreisenden nicht so weit zurück.

Beste Grüße, Andreas

Bild des Benutzers Menning

...nun wahrlich nicht. Klar gibt es da einige kaputte Orte, aber die Uckermark ist landschaftlich eine reizvolle Gegend. Mit dem dramatischen Ton tut man ihr Unrecht. Für mich sagen die Bilder mehr über die (etwas frustrierte) Stimmung des Fotografen aus als über die Landschaft. SW ist schon ok, aber ohne ART-Filter.

Gruß
Hartmut

Bild des Benutzers OM-D

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Hallo Hartmut,

sooo düster war es tatsächlich nicht. Mein erster Plan war auch schöne Backsteinkirchen vor klaren Himmel zu fotografieren. Doch die riesigen Windanlagen im grauen Himmel waren ein viel stärkerer Eindruck. Natürlich ist die Fotografie subjektiv: Nicht allein die Farbe, sondern schon der Blickwinkel bestimmt das Bild. Und die hohen Türme lassen sich von nahem kaum erfassen.

Beim Fotografieren lasse ich zu RAW in der Kamera bereits mehrere Bildentwicklungen mitlaufen. Neben dem Natural, auch Vivid und drei S/W-Einstellungen: Der Drama-Effekt dabei als einziger Art-Filter. So kann ich später die Eintwicklungen nebeneinander am Rechner überblicken. Das Problem hier war, dass der Himmel in vielen Bildern fast durchweg nur blassgrau erschien. Bei manchen Bildern gefällt auch mir ein weniger aufgesetzter Effekt besser, aber ich wollte alle 13 in einem Stil halten.

In Natural kippt der Eindruck von Drama Richtung Tristesse.

Beste Grüße, Andreas

Bild des Benutzers Menning

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Hallo Andreas,
ich versteh dich schon. Es gibt Ecken, die sehen bei trübem Wetter wirklich gruselig aus. Fahr noch mal im Herbst bei Sonne hin und geh ein bisschen wandern. Dann glaubst du, woanders zu sein.
Ich habe nach Einführung des Dramatic Tone-Filters oft damit fotografiert. Heute setze ich ihn nur noch ganz selten ein, und überhaupt nicht bei Landschaft. Selbst bei Sonne werden Wolken schwarz. Bei technischen Aufnahmen und großen Kontrastunterschieden kommen manchmal ganz schöne Ergebnisse raus.

Vor einigen Jahren habe ich bei Horizonte in Zingst mal mit einem Dram.-Tone-Foto das Bild des Tages gewonnen. Die starken Kontraste mag ich aber nicht mehr die Gewitter-Himmel.

Gruß
Hartmut

Bild des Benutzers HelmutP

... die s/w Aufnahmen. Nach meinem Empfinden strahlen besonders Landschaftaufnahmen oft eine tiefe Ruhe aus. Meine Favoriten sind die gewellten Felder und die Kontraste von Baum und Windrad und Kirche und Windrädern.
Grüsse
Helmut

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