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Taurus Molecular Cloud

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Am Jahresende habe ich versucht im Sternbild Stier die Molkülwolken besser darzustellen.

Objektiv war das mFT45/1.8 bei Blende 2,2 am StarAdventurer. Belichtet wurde jeweils 1 Minute bei ISO1000. Letztlich konnte ich 106 Bilder verwenden.
Kamera war eine normale E-M10.II

Zur Orientierung:

Rechts außerhalb des Randes im oberen 1/3 steht Aldebaran. (der orangen Schein am Rand).
Man sieht also die Hälfte des V - förmigen Stierkopf, einen Teil der Hyaden.

Das Rote am linken Rand ist der untere Teil des California Nebel.

Die Plejaden sind ca in der Bildmitte oben außerhalb des Bildfeldes.

Molekülwolken sind kalter Staub. Da ist alles so weit abgekühlt, dass sich Moleküle bilden. Die leuchten selbst nicht mehr, sondern heben sich gerade mal vom Sternen erleuchteten Hintergrund ab. Der Staub selbst lässt das Licht nicht durch.
Was man auch immer wieder entdecken kann, dass sie Sternenlicht reflektieren oft von Sterne die sich innerhalb von Staubhöhlen verbergen.
Sieht dann aus wie der heller Lichtkegel einer Taschenlampe.

Wer genau schaut: da sind im Nebel manchmal so kleine bläuliche Flecken da leuchtet ein Stern der sich für uns unsichtbar innerhalb des Staubes befindet hervor.
Links oberhalb und recht unterhalb der Bildmitte....

Siegfried

Bild des Benutzers Thomas N

Interessant was Du findest und uns zeigst. Die kleinen leuchtenden Punkte sehen schön aus. Muss für Dich ganz spannend sein. Danke für Deine regelmässigen Beiträge.
LG Thomas

Bild des Benutzers fotofreund47

ist für mich der Blick in einen sternenübersähten Himmel bei mir immer mit dem bloßen Auge.
Am eindrucksvollsten war es in Namibia. Danach kann man süchtig werden.
Was einem da alles durch den Kopf geht - phantastisch.
Ich danke Dir ebenfalls für Deine Beiträge.
Gruß Rainer

Bild des Benutzers iamsiggi

@Rainer

Bei uns ist halt nur einbelichtetes Bild voll von Sternen ;-)
Da unten sind Einzelbilder schon fast so gut wie bei uns ein Stack.

@Thomas
Ja es ist immer wieder spannend was man mit mittlerweile geübteren Auge so entdecken kann. Die Wolke ist nur 450 Lichtjahre weit weg und das nächste aktive Sternentstehungsgebiet und wird entsprechend gerade intensiv mit Großen Geräten untersucht.

Die Bearbeitung selbst war auch sehr spannend, weil ich einen kleinen Durchbruch in der Bildverabeitung feiern konnte:

Man kriegt so etwas nur hin, wenn man eine sternlose Version die nur diese Wolken enthält mit der normalen Version mischt.

Da ist zwar noch viel Luft nach oben, aber man freut sich, dass es so geklappt hat.

Siegfried

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Siegfried
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