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Objektiv- und Displayschutz

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Wir planen im Juli/August eine Reise in ein mitunter recht staubiges Gebiet. Lavastaub. Island.

Nun bin ich jemand, der eigentlich keinen Schutzfilter an das Objektiv macht, um die Leistung nicht zu verändern. Hier werde ich wohl eine Ausnahme machen müssen.
Rainhard, du hast hier im Forum in einem Thread den Schutzfilter von Heliopan empfohlen. Dieser Empfehlung komme ich gerne nach, nur welchen der Beiden? PROTECTION oder PROTECTION SH-PMC?
Oder doch lieber einen UV-Filter? Verführerisch ist auf der Heliopanseite die Darstellung mit und ohne UV-Filter.
Hier habe ich mir das angesehen: http://www.heliopan.de/produkte/uv-filter-und-protection/

Dann noch eine Frage zum Displayschutz. Dazu habe ich hier mit der Suche nichts gefunden. Ich habe eigentlich keinen drauf, um die Darstellung nicht zu verändern. Sollte man in diesem Fall einen verwenden an der E-M1 MarkII? Wenn ja, welchen? Oder ist es gar grundsätzlich gut, einen Displayschutz anzubringen?

Ich gehe sehr umsichtig mit meinen Dingen um und hatte bisher keine Probleme.

Grüßle,
Stefan

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

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Planst Du im Sandsturm zu fotografieren? Dann nimm irgendein Filter. Im Sandsturm ist die optische Qualität nicht mehr so entscheidend - genauso wie Du im Regen keine scharfen Bilder kriegst - weil da eben Regen in der Luft ist. Wenn kein Sandsturm ist, brauchst Du auch keinen Filter. Was Du brauchst, ist ein Wasserhahn mit sauberem Wasser oder eine Wasserflasche. Nimm nach dem Außeneinsatz die Wasserflasche und lass das Wasser über Kamera und Objektiv laufen. Anschließend abtrocknen. Fertig. Frontlinse mit viel Wasser reinigen. Nicht trocken. Kein Spülmittel, kein Alkohol. (Achtung! Auf KEINEN Fall Spülmittel, auch keine Reste im Lappen!) (Und klar: nur gedichtetes Equipment!)

Die Geschichte auf der Heliopan-Seite: Vergiss sie. Du hast einen UV-Sperrfilter in der Kamera. Da brauchst Du nicht vornedrauf nochmal einen.

Displayschutz: Ich hatte nie einen drauf. Kann man aber machen. Vor allem wenn man die Kamera immer umhängen hat und böse Reißverschlüsse am Display scheuern, kann sich das lohnen. Anonsten kann man sich's auch sparen.
Einpacken aber unbedingt ein Set zum Sensorreinigen. Und das vorher mal kurz ausprobieren. Es KANN passieren, dass man sich einen Sensorfleck einfängt und das ist dann bei höheren Blendenzahlen lästig. Man fliegt ja nicht jeden Tag nach Island.
Mehrere saubere (!) Mikrofasertücher einpacken!

r.w. admin.

Bild des Benutzers Stefan

Danke Reinhard, auf das Abwaschen wäre ich nicht gekommen. Es wird beim ersten Mal auch einiges an Überwindung kosten. Wir haben (fast) nur gedichtetes Material dabei, aber die E-M5 I meiner Partnerin mit dem 12-50mm Kit-Objektiv kennt Island schon und hat es schadlos überstanden. Wir wollen tatsächlich nicht im Sandsturm fotografieren. Aber es windet dort auch so ganz anständig.

Der nahe Wasserhahn ist kein Problem, denn wir fliegen nicht. Wir fahren. Mit dem Wohnmobil und Fähre via Hirtshals (Dänemark), Torshavn (Färöer Inseln) nach Seydisfjördur (Island). Ja, so eine Reise macht man nicht allzu oft. Wir haben nur vier Wochen, dann ist fast der ganze Jahresurlaub weg. Aber wenn man Träume hat....

Ich bin auch froh über deine Antwort zur Displayschutzfolie. Entweder die Kamera ist in meiner Hand zum Fotografieren, oder sie ist in der Fototasche. Somit kann die Folie entfallen.

Prima, ein paar Sorgen weniger. Jetzt nur noch das Material zum Sensor reinigen und Mikrofasertücher in ausreichender Anzahl beschaffen. Am Besten teste ich es vor Februar, denn dann ist der kostenlose Check und Clean Service in Freiburg, falls ich etwas falsch mache ;-)

Grüßle,
Stefan

Bild des Benutzers Klausihonig

Reinhard, was empfiehlst Du denn da? Ich hatte immer gedacht, dass man von dem Teil eher die Finger lassen und das den Leuten beim Check&Clean überlassen sollte. Aber die hat man in Island ja nicht immer zur Hand...
Klaus

ho

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

... seit einem Jahrzehnt, wie man notfalls seinen Sensor selber mit Hilfsmitteln putzt, die man überall kriegt. Es ist so gut wie nie notwendig. Aber wenn doch, dann ist es halt notwendig und man kann nicht bis zum nächsten Check&Clean warten.
Unabhängig davon ist C&C immer eine gute Idee.

r.w. admin.

Bild des Benutzers elfchenlein

hat mich mein spiegelndes Display bei Sonnenschein so sehr genervt, dass ich mir jetzt endlich mal einen matten Displayschutz für meine Kameras besorgt habe. Bei meinem Tablet habe ich das schon lang, weil mich Spiegelungen im Display beim Lesen/Surfen etc. wirklich wahnsinnig machen.
Und auch an der Kamera ist es eine echte Erleichterung für`s Auge, ich kann das wirklich sehr empfehlen!

Grüßle von Antje

Bild des Benutzers Stefan

ein neuer Aspekt kommt in's Spiel. Weniger für's Display, da ich es selten zur Bildbeurteilung nutze. Mehr für das Tablet, wenn ich mal im Garten surfen möchte (nein, ich wohne nicht am Miami Beach).

Grüßle,
Stefan

Bild des Benutzers Frank W.

Bei den Kameras mit Schwenkdisplay ist es auch möglich bei zugeklappten Display neben dem SCP auch das komplette Menü im Sucher anzuzeigen. Für mich mit meiner Kurzsichtigkeit ein wahrer Segen.

Das Disolay nutze ich nur noch zum Konfigurieren, auf dem Stativ oder zum Herzeigen der Ergebnisse. Wenn man auf die Touch-Funktion verzichten kann ist das vielleicht eine Alternative zu den Folien und Verbundgläsern, an denen man meist nur relativ kurz Freude hat. Das Menü escheint aber nur bei umgedrehtem Display. Bei aufgeklapptem Display bleibt beim Aufrufen des Menüs der Sucher dunkel, auch mit der Kamera am Auge. Dieser Umstand hat mich Anfangs fast in den Wahnsinn getrieben.

Wenn mal ein Schutzfilter fürs Objektiv notwendig werden sollte, kann ich die von Olympus mit gutem Gewissen empfehlen. Ich nutze diese wegen der lästigen Ölspritzer bei meinen Dampflokfahrten. Auch bei stürmischen Fährüberfahrten haben sich diese bewährt. Die Gischt mit Salz und Biomasse lässt sich nicht immer ohne weiteres abspülen. Besonders wenn man zu lange wartet kann man den Filter hinterher in Spülmittel baden. Bei Mistwetter ist auch einer auf dem 12-40mm F2.8 eine große Hilfe, da die kurze Gegenlichtblende nur wenig Schutz vor Regentropfen bietet und man ständig am Wischen ist. Wahrnehmbare Qualitätseinbußen durch das zusätzliche Glas konnte ich nicht wirklich feststellen.

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