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MT Dez/Jan 2019: 17mm schwarz/weiß

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Bild: 

Das neue Monatsthema fängt mal gleich knackig an, und zwar mit einer ganzen Liste Bedingungen:
- Schwarz/weiß
- mit 17mm gemacht
- Seitenverhältnis 16:9, 4:3, 3:2 oder 1:1. Was halt die Kamera hergibt. Und da dann jeweils so, dass der Bildwinkel Original 17mm bleibt. Es geht ja drum, eine 17mm - Bildwirkung zu erarbeiten.

Alles andere ist egal, aber wenn Photoshop, dann sollte es gut gemacht sein.

Die Regeln sind simpel:
- Ein neues Bild wird direkt als Antwort auf den Hauptpost gepostet.
- Kommentare als Antworten auf das eingestellte Bild, sie rücken dadurch eine Stufe ein. (Bitte ein bisschen dabei aufpassen, sonst wird das schnell unübersichtlich. Ich erfreche mich, Fehlpostings stumm zu schalten.)
- Beginn: 15.12.2018 0:00 Uhr MEZ
- Ende: 11.1.2019 0:00 Uhr MEZ.
- Am 11.1. suche ich dann eine Vorauswahl von 5 Bildern raus, von denen ich der Meinung bin, sie wären die Tollsten und mache eine Umfrage. Die läuft bis zum 14.1.2019 0:00 MEZ
- Der Gewinner dieser Umfrage ist der Themensteller für den nächsten Monat und muss am Ende des Monats dann auch seine 5 Favoriten raussuchen.
- Das nächste Monatsthema beginnt dann am 15.1.2019 0:00 Uhr MEZ
- Dieses Monatsthema bleibt bis zum 11.1.2019 in der Liste der Forenthemen oben angepinnt.

Bild des Benutzers Klausihonig

Bild: 

Hallo Leute,
ich kenn die Usancen beim Monatsthema nicht. Darf man auch ein zweites Bild einreichen?!
Wenn ja, dann tu ich das hiermit. Bin bei meinen Georgienbildern noch auf ein weiteres Motiv gestoßen, das mit 17mm gemacht ist. Aber auch hier hat das farbige Bild mehr: Die Luftballons sind da nämlich bunt. Aber ich lass mich gerne wieder überzeugen. Im Prinzip mag ich s/w ja auch sehr und möchte da wieder mehr machen. Aber ich denke, es ist ein anderer Prozess (im Kopf), ob ich gleich in Schwarzweiss denke - oder hinterher ein farbiges Bild einfach umwandle...
Gruß vom Klaus

PS: Zum Vergleich lade ich das farbige Bild auch noch hoch

ho

Bild des Benutzers Klausihonig

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here you go...

ho

Bild des Benutzers lenkerbruch

Dein wettergegerbter Ballonverkäufer. Im Schwarzweißbild wird er zum Hauptmotiv. Dann frage ich mich aber, warum er so in der Ecke klemmt, ihm die Füße amputiert werden und was mir Mülleimer und Hausfassaden sagen wollen.

Bild des Benutzers Klausihonig

Bild: 

Das soll keine Entschuldigung sein, aber das Bild ist sozusagen im Vorbeilaufen entstanden. Und ich find den Himmel, den Hintergrund und den doofen Papierkorb auch deutlich suboptimal.
Aber andererseits zeigt das auch ganz gut, was man sich mit den 17 Millimetern halt so als Beifang einhandelt. Blende war bei 3,2; ich hätte also nur noch auf 2,8 aufmachen können - und da wären diese Sachen halt leider immer noch ziemlich scharf gewesen...
Oder ich hätt noch mehr beschneiden müssen. Kann ich ja mal ausprobieren. Besser so? Die Füße krieg ich leider nicht dran; sind auch im Original weg.

ho

Bild des Benutzers Martin W.

Seitlich beschneiden gilt nicht!
Es soll ja der Bildwinkel des 17er gezeigt werden...

Auch finde ich das Original wirklich besser. Und vor allem in S/W. Es zeigt die Tristesse der Situation. Die geht beim bunten Bild wegen der peppigen Balons verloren und durch den Beschnitt sowieso.

jm2c, Martin

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Wer mehr Bilder von mir sehen will: In meinem Profil gibt's die Links.

Bild des Benutzers Klausihonig

... sind die Geschmäcker: Den einen stört der Hintergrund und der Papierkorb, der andere findet genau das gut. Jetzt bin ich irgendwie so klug wie vorher...
Aber danke, dass Ihr Euch Gedanken macht über das Bild.
Gruß vom Klaus

ho

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

... wenn Du einen fröhlichen Luftballonverkäufer ablichten willst, hast Du das Meiste falsch gemacht. Wenn Du einen verzweifelten Mann ablichten willst, der versucht, sich mit Luftballons ein Zubrot zu verdienen, um nicht aus seiner Wohnmaschine zu fliegen, dann gehört der Mülleimer und die halbleere Bank dazu. Und Schwarzweiß. Und das abgedunkelte Gesicht. Aber dann kann man das auch noch besser machen. Versuch mal einen Bleach Bypass. Oder verstärke noch die Kontraste.

r.w. admin.

Bild des Benutzers Klausihonig

Bild: 

Hhm, das wird ja jetzt fast ein bisserl philosophisch hier: Denn der Mann war fröhlich, wie er da auf seiner Bank im Abendlicht saß. Ob er verzweifelt war, weiß ich nicht. Ich konnte ihn auch nicht fragen, weil ich georgisch nicht kann.
Die Frage ist dann doch eher die, welchen Drive ich der Aufnahme hinterher geben will. Fröhlich und bunt oder entsprechend gefiltert in s/w.
Dazu kommt, dass ich bislang kein großer Photoshopper bin. Thomas hat mich gestern freundlicherweise auf die NIK-Collection hingewiesen. Wow! Da kann man sich ja fast zu Tode spielen und an dem Bild rumschrauben. Was ich grad gemacht hab. Ist's jetzt besser?
Frühe Grüße vom Klaus

ho

Bild des Benutzers Frank W.

durch das Mehr links und rechts hat das Bild irgendwie Luft zum Atmen. Was so ein nicht angeschnittener Mülleimer so ausmacht ;-)

Die stärkeren Kontraste betonen die Ballons und lassen über die abgeschnittenen Füsse leichter hinwegsehen. Auch machen sie die Szene wieder "bunter" und helfen den für uns so oft typischen, mitleidsvollen Blick auf die älteren Generationen in Osteuropa zu vermeiden.

Deine Änderungen haben zu einem Bild geführt, das nun auch die Atmosphäre, das Drumherum gut wiedergibt.

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

So ist es am Besten. Das Umfeld gehört bei so einem Bild einfach dazu.
Und ja - der "Drive" macht es. Das ist Dein Job als Fotograf. Was will ich zeigen, was nicht.

r.w. admin.

Bild des Benutzers Andy

Hi Martin,

seitlich beschneiden müsste eigentlich gehen, wenn man auf 1:1 geht - die Kamera selbst macht ja auch nichts anderes, wenn man 1:2 einstellt - das wäre hier der erlaubt "Trick" und würde vom Motiv her gehen (nur dann darf man oben/unten nicht mehr schneiden). Aber:

Hi Klaus,

ich sehe auch keine Veranlassung dafür zu schneiden, vielleicht, aber wirklich nur vielleicht könnte man es mit 3:2 versuchen um noch mehr Konzentration auf den Verkäufer zu bekommen - aber das muss gar nicht sein, das letzte Bild passt eigentlich schon.

Hier haben wir aber ein Beispiel, wo bunt/sw die Bildaussage deutlich verändert, von fröhlich auf tristes - mehr noch als beim (vermeintlichen?) Bentley.

Andy
imtristesmodus

Bild des Benutzers sam0611

Bild: 

Kind meets Karpfen ... das starke Gegenlicht hat die Aufnahme als auch die Bearbeitung etwas schwieriger gemacht ;-) Ich hätte mir hier auch eine etwas mehr 'diagonalere' Diagonale gewünscht, aber jedes weitere Hinauslehnen über den Balance-Punkt hinaus, hätte mich und die Kamera unweigerlich ins Wasser befördert ... trotz manch Defizits, ist dies für mich eines der Fotos, das vom gezeigten Moment 'lebt'.

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers Klausihonig

seh ich hier die 17 Millimeter nicht so recht...
Klaus

ho

Bild des Benutzers sam0611

Na ja, so sicher war/bin ich mir da auch nicht ;-) ... 17mm, um die gesamte Szene einfangen zu können ohne, dass bei dieser Objektnähe bereits Verzerrungen wirksam wären sowie 3 Objekte, die ein räumliches Dreieck bilden: Kopf des Jungen, dessen Spiegelbild auf der Wasseroberfläche bzw. der 'neugierige' Karpfen - möglicherweise etwas wenig für die im MT geforderte spezifische 17er-Abbildung (?).

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Da Format wirkt auf mich ziemlich schmal, gibt es keine 3:4 Variante davon?
Foto mit Story und "Tiefe" ist es allemal.

Bild des Benutzers sam0611

Bild: 

Dies wäre die Original-4:3 Version ... der Originalpost ist 2:3, ich hab's noch einmal nachgesehen. Der ungewöhnlich schmale Eindruck hängt womöglich mit der stark vertikalen Linienführung zu tun?

I.d.R. greife ich eher auf 3:2 zurück, da mir insbes. die Räumlichkeit der Abbildung grundsätzlich besser gefällt.

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Danke! Finde ich viel ausgewogener, diese Version.

Bild des Benutzers sam0611

Zunächst hatte ich - abseits des MT - den Beschnitt in der ursprünglichen Farbversion noch deutlich enger gewählt, da das harte Sonnenlicht Pullover-Rot und Mützen-Grün derartig verfremdet hatte, dass mir keine sinnvolle Bearbeitung dazu einfiel ... in SW ist das einigermaßen im Lot. Ja, auf den 2ten Blick erscheint mir diese Version auch ergiebiger.

Dann würden mich noch 1 oder 2 Stichworte zur engeren Aufgabenstellung des MT interessieren: 17er-Kontext ... ;-)

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

... des 17er. Du hast hier das 17er quasi gegen den Strich gebürstet. Du hast das Motiv nicht in den dominanten Vordergrund gesetzt, sondern in den Hintergrund. Das kann man machen, ist aber sauschwer, weil man da dann - gerade in b/W - eine Linie braucht, die zum Motiv führt. Du hast hier eine starke Linie, die von links unten nach rechts oben führt. Je näher die Linie den Ecken kommt, desto stärker wird sie. Sie führt den Blick nach rechts oben aus dem Bild hinaus und damit vom Karpfen weg. Deshalb funktioniert das Bild in 4/3 besser, weil die Linie schwächer wird.
Es gibt eine Linie, die auf den Karpfen hinweist, das ist die untere Linie der Cap. Versuch einfach mal die Cap im unteren Teil dezent aufzuhellen. Dann zeigt die Linie mit dem Schirm zum Karpfen und das Bild hält besser zusammen.

r.w. admin.

Bild des Benutzers sam0611

Bild: 

OK, etwas aufgehellt.

Linie 1: Diagonale
Während der Aufnahme und auch der Bearbeitung, habe ich die Konstellation eher als die zweier aneinander grenzende Flächen gesehen ... die genannte Linie gibt's ja auch real - nun etwas abgeschwächt.

Linie 2: Cap --> Karpfen
Aufhellaktionen geraten wegen der harten Gegenlichtsituation leicht an 'schmuddelige' Grenzen; ich denke, so geht es.

Wobei in meiner Wahrnehmung, die Blickrichtung des Jungen ebenfalls eine Linie ergibt - die ist zwar ebenfalls faktisch, aber eben gedacht. ;-)

Ich hatte seinerzeit versucht, ebenfalls Schärfe auf die Cap zu legen (ist ja schließlich WW) - passende Stellen waren allerdings für meinen Autofokus zu dunkel und Kind und Fisch zu schnell für manuelle Eingriffe ... und so musste der Karpfen dran glauben.

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers peter b.

Bild: 

Monatsthema?
Ich höre gar nichts....
peter b.

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

.. Das Bild ist mir zu "platt" für 17mm... Der Baum links ist zwar der WW-Vordergrund, aber der hängt mir zu nah am Bildrand - und ist mir auch zu bildunwichtig. Das Motiv ist echt schwierig. Erster Impuls ist natürlich eine lange Brennweite nehmen, auf den Jägersteig scharf stellen und die Umgebung in die Unschärfe zu stellen. Dafür bräuchte man aber schon richtig lange Brennweiten und viel Abstand. Mit WW hätte ich mir vielleicht das Gebüsch in Bildmitte unten als Vordergrund gewählt. Aber hätte, hätte, Fahrradkette. Man steckt halt nie im Motiv drin - oder, in dem Fall, im Schnee...

Wegen des MT: MT-Schluss ist erst am 15. Der genaue Zeitplan steht im Eingangspost.

r.w. admin.

Bild des Benutzers peter b.

Danke trotz der Mühe rundherum dennoch das Bild zu bewerten.
Stimmt, es hat zu wenig Tiefe, bis auf meine Beine die zwischen Knie-Hüfttief in den Schnee einsanken.
Mit FT 7-14 kommt einem dann 17mm wie ein leichtes Tele vor.
Haha für den Hochstand könnte ich nur mit mft 300mm + 1.4 konv. dienen.
Gut, werde mit dem 17mm auch mehr Vordergrund mit einbeziehen.
Danke für deine Kritik.
grts
peter b.

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

.... ist ein Problem. Ab einer gewissen Einsinktiefe ist die Kosten/Nutzen-Relation nicht mehr gegeben, gerade wenn man nicht weiß, ob das Motiv es dann wirklich lohnt.... ;-)

r.w. admin.

Bild des Benutzers Klausihonig

Hallo Reinhard, das mit dem neuen Zeitplan ist mir jetzt nicht so ganz klar. Wie soll das mit Deiner Auswahl, der Abstimmung und dem neuen MT hinhauen, wenn das aktuelle Thema nun bis zum 15. Januar läuft?

ho

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Das Thema läuft bis zum 15.1. Allerdings werden für die Abstimmung nur Einstellungen bis 11.1. berücksichtigt. That's all. Also keine Änderung.

r.w. admin.

Bild des Benutzers Klausihonig

Na dann los.

ho

Bild des Benutzers oly

Bild: 

Zur Orientierung: Vom Ruhrdeich aus habe ich einmal in Richtung Mintard, einmal in Richtung Kettwig (s.o.) fotografiert. Die Ruhrtalbrücke (Basisarbeit 1) habe ich im Rücken.
Bei der SW-Umwandlung kam es mir u.a.darauf an, die wenigen Spuren menschlichen Lebens auf der dünnen Schneeschicht zu zeigen, damit es nicht ganz so einsam und leblos aussieht, aber auch das "uselige" Wetter.

LG Dagmar

Bearbeitung in Picasa, 17mm mit 12-40 pro, 16:10.

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Schlüsselreiz ist für mich hier der weiße Weg. Dazu der Baum links. Das sind die beiden Hauptmotive. Die Zäune liefern sekundäre Linien, die in die gleiche Richtung wie der Weg führen.
Wenn Du die Spuren auf dem Schnee zeigen willst, dann wäre hier das 17mm gefragt gewesen. Viiiiel näher ran und die Strukturen im Schnee zeigen. Du kannst ja abblenden, so dass der Baum links scharf im Bild bleibt.
So wie es jetzt ist, fällt für mich das Bild auseinander. Durch den Weg werde ich nach rechts aus dem Bild geführt, ich muss mich fast zwingen, auch den Baum zur Kenntnis zu nehmen. Ich habe probehalber mal den Weg abgeschnitten - gefällt mir besser. Auch wenn man den Baum wegschneidet, wird es besser, allerdings fällt dann auf, dass der Weg eigentlich nichts hergibt.

r.w. admin.

Bild des Benutzers oly

Bild: 

sind Baum und Weg die Schlüsselreize, auf die man zuerst schaut, wobei Weg, Straße und Zäune fluchtlinienartig in Leserichtung den Blick zu dem kleinen Häuschen lenken.
Ich habe von dem Standort aus das Motiv natürlich auch hochkant abgelichtet, dann ohne Baum. Wie du schon sagst, ohne Baum ist es langweilig.
Mir geht es allerdings so, dass der Baum in der Bearbeitung oben zu dominant ist, ebenso wie der Weg. Ich habe mal mit einer anderen Bearbeitung versucht, dem Ganzen mehr Harmonie zu verleihen.
Danke für deinen Kommentar!
LG Dagmar

Bild des Benutzers peter b.

Bild: 

Gut, gehen wir weg von platt, ziehen wir es in die Tiefe. In die Unendliche Tiefe.
Aufgenommen auf der Rax bei strahlendem Sonnenschein mit auf den Berg auf und abprallenden Wolken.
In der Farbversion läuft noch jmd mit einer roten Jacke durch das grün.
Aufgenommen mit 17mm/1.2, E-M1 mark II
ISO 400
f 8
1/40
EV +0,0
NiSi Polfilter und NiSi Verlaufsfilter
Kein Schnitt
Berg heil
peter b.

Bild des Benutzers Thomas N

Die SW Umsetzung z.B des Himmel umd drr Wolkdn gefällt mir und gibt eine Tiefe. Nur. Ehrlich, mit dem Foto und dem Bezug auf eine Charakteristik von 17mm, irgendetwas fehlt mir in dem Foto oder Schnittpunkte in gedachten Drittellinien.
LG Thomas

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Bei b/w-Fotos ist es immer hilfreich, sich die Hauptlinien und Hauptmotive zu markieren. Wir haben hier, durch die Ruine vorgegeben, zwei Linien. Die Hauptlinie läuft nach rechts unten und dann haben wir noch eine Linie nach rechts oben, die sogar so in etwa im rechten oberen Eck endet.
Leider setzt die Linie des Gebüschs die Linie der Mauer bogenförmig fort, so dass die Linie nach rechts oben aufgefangen wird.
Die Abbruchkante würde eine Diagonale liefern, wenn das Haus nicht wäre. Und der Horizont hinten.
Klarer wird es, wenn man die Motivbereiche markiert. Interessant ist das Bild links unten und das rechte obere viertel. Wenn man da drauf beschneidet hat man einen Weg, den Horizont, die drohenden Wolken und den dunklen Himmel. Das sind Bildelemente, die miteinander kommunizieren. Die Ruine sieht dagegen eher so aus, als wäre sie im Weg gewesen.
Wenn, dann hätte ich die Ruine als Hauptmotiv gewählt und in Silhouette vor die drohende Wolken. (Eine Wolke allein ist eben nur eine graue, schmutzige Fläche. Interessant sind nur die Kanten der Wolken. Wobei man Wolken auch als "Space" fotografieren kann, also als bildwirksames Nichts. Das wäre aber ein eigenes, durchaus komplexes Thema.)
Allerdings: In Farbe sieht das natürlich wieder anders aus, weil da das grüne Gebüsch einen ganz anderen Bildwert hat -und die rote Jacke einen Blickpunkt liefert. (Da macht sich dann bemerkbar, wenn man gleich in b/W fotografiert. Man sieht eben sofort, was gut geht - und was nicht. "Mache ich hinterher am PC" hilft halt nicht, wenn man sich vor Ort verknipst hat.)

r.w. admin.

Bild des Benutzers Ro'and

Bild: 

Ohne viel Worte.

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

... ganz zufrieden.
Zuerst habe ich mir überlegt, ob ich die Diagonale vermisse, aber das passt soweit, weil der leere Raum rechts wird durch den Schwimmreifen gefüllt, der prima zu der Szene passt. Dazu der Abendhimmel der den Blick in die Ferne zieht und den Steg fortsetzt - In der Vorschau eigentlich ziemlich gut. Ich muss es gar nicht knackig haben, die dezente Anmutung passt für mich zur Szene. Das Einzige: die Pose des Mädels am Ende des Steges.........

r.w. admin.

Bild des Benutzers Ro'and

nur der Himmel ist 'high noon' und das Mädel hat nach dem Frühspaziergang einfach den Blick genossen und ich schamlos die Situation genutzt für den Schnappschuss.
Paar Posing-Fotos haben wir dann auch gemacht, aber nicht in 17mm, da gehe ich lieber näher dran und der Steg mit dem Schnee war mir zu glitschig :-)

Bild des Benutzers Ro'and

Bild: 

bei Nacht und Nebel, jedoch ohne Stativ. Dafür aber in 17mm und OOC.

Bild des Benutzers Martin W.

Das finde ich ziemlich cool!

Ich weiß noch nicht, ob ich das Schild witzig finde, weil es "dem Geist" das Weitergehen untersagt, oder ob es mich stört...

grübelt
Martin

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Bild des Benutzers Reinhard Wagner

wenn das Schild nicht da wäre, wäre es zu sehr "klischee" a la Tatort. Mit dem Schild ist es geerdeter. Also ich plädiere auf "ziemlich cool". Die Linien laufen sauber, Vordergrund, Mittelgrund, Hintergrund, das Problem der stürzenden Linien bei Hochkantweitwinkel und überbetontem Pflaster elegant gelöst.
Von mir Thumbs Up!

r.w. admin.

Bild des Benutzers sam0611

Interessant finde die vielen perspektivischen Linien: Bordstein, Lampen, Häuserfronten mit der entsprechenden räumlichen Wirkung, unterstützt durch in die Tiefe führende Licht- vs. Graustellen. Aber eben auch durch die quer dazu laufenden Linien der Straßenmarkierungen ... die Figur (mit oder ohne Ghosting) steht am rechten Fleck.

Ich denke, hier gibt es genug zu sehen, was typischerweise für den 17er-WW-Kontext wirksam ist ...

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers Achim Meier

17mm Regelung in einer Hochformataufnahme rüberzubringen ist nicht einfach. Hier ist es gut gelungen. Die Doppelkontur der genau richtig platzierten Person ist nochmal das i-Tüpfelchen.
Für mich ganz weit vorne im MT.
Gruß aus HH
Achim

Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Bild: 

Ist mir gestern Abend gelungen, unbeabsichtigterweise, muss ich gestehen. 100% ooc, nachträglich im Oly-Viewer runterskaliert. Die Kamera war noch eingestellt für Menschen in bewegungsunscharf.
PEN E-P5 und mZuiko 17 2.8 können auch im Regen ;)

Bild des Benutzers sam0611

Mitzieher sind mir persönlich noch nie gelungen ;-) Atmosphärisch ganz nah an den SW-Filmen der Edgar Wallace Reihe mit den Klischee-Grusel-Anleihen in der Frühzeit des deutschen Fernsehens - ich höre das Käuzchen förmlich rufen (damals reichte so etwas noch). Und Amsterdam bietet schließlich nicht weniger Mord-Locations als London ... Nebel hat's dort auch (zumindest auf diesem Foto ;-)

17er-Kontext: ich sehe insbesondere 2 Bildebenen; eine scharfe und eine unscharfe. Sollte in diesem Zusammenhang dort nicht mehr miteinander interagieren?

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

...sausauschwer. Was Dir hier gelungen ist, ist fast optimal. Mehr Vordergrund bringt nichts, der wird ja auch unscharf und in diesem Fall wäre der Vordergrund nur mehr helleres Pflaster, das mehr Aufmerksamkeit bündeln würde.
Ich habe nur einen Kritikpunkt: Das Boot fährt in die falsche Richtung. Da wäre es besser, wenn der Raum vor dem Boot wäre, statt hinter dem Boot. Das ist aber Jammern auf extrem hohem Niveau. Ich weiß, was ein 17mm Mitzieher in der Qualität für eine Leistung ist. Wenn man da eine Prozession hätte, von 100 Schiffen, alle 20 Sekunden eines, so dass man mehrere Chancen hätte, aber so ist für mich schon prima....

r.w. admin.

Bild des Benutzers Andy

Ich weiß, ich komme eigentlich schon zu spät mit meinen Anmerkungen....
Das Bild gefällt mir auch gut, könnte mir aber vorstellen, dass man es unten noch etwas beschneiden könnte (so dass das Pflaster aus dem Bild ist (und oben evtl. auch noch bis zur Dachkante (die Dachspitzen fehlen eh), das würden den Blick noch etwas mehr auf das Boot konzentrieren - und wäre dennoch regelkonform.

Andy
imschnipselmodus

Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Bild: 

Einen Beschnitt in der von dir vorschlagenen Art hatte ich probiert, vor allem um mal zu sehen, wie es in 16:9 rüber kommt. Ich muss zugeben, das Pflaster im VG zur Vertiefung der Raumwirkung fehlt mir schon ein bisschen...

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

.... Das Pflaster fehlt. Aber auf die Farbe kann ich verzichten. Aus dem Edgar Wallace-Streifen ist jetzt eine Werbefilm für Barbiepuppen geworden....

r.w. admin.

Bild des Benutzers lenkerbruch

Dass die Hintergrundunschärfe durch einen Mitzieher bedingt ist, ist mir erst beim zweiten Blick aufgefallen. Der Abstand zwischen Fotograf und Boot ist wohl auch im Vergleich zum Abstand zwischen Boot und Hintergrund nicht so groß und das Boot nicht sonderlich rasant. Wenn ich meckern wollte, hätte ich mir in diesem Monatsthema noch etwas Vordergrund gewünscht, um die Perspektive des 17mm-Objektivs zu betonen.
Sorry, ich sehe, dass ich meine Antwort schon wieder falsch angehängt habe. Reinhard, kannst du das bitte korrigieren?

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Ich kann keine Antworten umhängen. Leider.

r.w. admin.

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

So, noch etwas mehr als 12 Stunden läuft das Monatsthema. Wer noch verbesserte Bilder einstellen will, hat noch ein paar Stunden Zeit, es sind auch noch neue Bilder erlaubt. Um 00:00 ist dann Schicht im Schacht. Ich setze dann morgen früh die Umfrage auf. Damit man in der Umfrage weiß, um was es geht, verwende ich jeweils den Titel, der beim Bild angegeben ist. Wenn da noch keiner steht, bitte noch einen eintragen. DANKE!

r.w. admin.

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