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MT Dez/Jan 2019: 17mm schwarz/weiß

Forums: 
Bild: 

Das neue Monatsthema fängt mal gleich knackig an, und zwar mit einer ganzen Liste Bedingungen:
- Schwarz/weiß
- mit 17mm gemacht
- Seitenverhältnis 16:9, 4:3, 3:2 oder 1:1. Was halt die Kamera hergibt. Und da dann jeweils so, dass der Bildwinkel Original 17mm bleibt. Es geht ja drum, eine 17mm - Bildwirkung zu erarbeiten.

Alles andere ist egal, aber wenn Photoshop, dann sollte es gut gemacht sein.

Die Regeln sind simpel:
- Ein neues Bild wird direkt als Antwort auf den Hauptpost gepostet.
- Kommentare als Antworten auf das eingestellte Bild, sie rücken dadurch eine Stufe ein. (Bitte ein bisschen dabei aufpassen, sonst wird das schnell unübersichtlich. Ich erfreche mich, Fehlpostings stumm zu schalten.)
- Beginn: 15.12.2018 0:00 Uhr MEZ
- Ende: 11.1.2019 0:00 Uhr MEZ.
- Am 11.1. suche ich dann eine Vorauswahl von 5 Bildern raus, von denen ich der Meinung bin, sie wären die Tollsten und mache eine Umfrage. Die läuft bis zum 14.1.2019 0:00 MEZ
- Der Gewinner dieser Umfrage ist der Themensteller für den nächsten Monat und muss am Ende des Monats dann auch seine 5 Favoriten raussuchen.
- Das nächste Monatsthema beginnt dann am 15.1.2019 0:00 Uhr MEZ
- Dieses Monatsthema bleibt bis zum 11.1.2019 in der Liste der Forenthemen oben angepinnt.

Bild des Benutzers ViewPix

HAbt vielen Dank für Eure Kommentare!

Mir fällt auf, dass Ihr die Situation ganz anders auffasst als ich. Das ist klar, weil ich die Location kenne und das eingefangene ganz anders Werte, mir sind ja Dinge im Unterbewusstsein, die Ihr gar nicht seht.

Menschenleere versuche ich gerade nach dem Inkrafttreten der DSGVO immer wieder, mal mehr, mal weniger Erfolgreich.

Darf man für den Wettbewerb eigentlich die Bilder im originalen Seitenverhältnis beschneiden?

Gruß Torsten

See the world through my eyes

Bild des Benutzers TKI

Bild: 

in die Fensterbank gestellt. In LR in Schwarzweiß umgewandelt, in PS auf 1000 Pixel reduziert, Graduation etwas angepasst. Ich hoffe das gilt soweit. Format 1:1 aus der Cam, nix beschnitten.

E-M1, 17mm, f2.8, ISO200, 1/800,

Gruß Thorsten

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Da verstehe ich vor allem nicht, warum Du auf 1:1 gegangen bist. Du hast in dem Bild eine abfallende, diagonale Linie über Zylinder und Schweinerücken. Die Linie landet unterhalb der linken, oberen Ecke und links von der rechten unteren Ecke. Alles was oberhalb dieser Linie ist, ist irrelevant.
17mm 1:1 ist sauschwer. Denn man verliert einen ganzen Haufen Bildwinkel, den man eigentlich bezahlt hat. Man muss also versuchen, starke Perspektiven in das Bild zu bringen und das Format so weit es geht auszunutzen. Das Bild, das Du zeigst, könnte man auch mit 25mm oder 45mm machen - nur dass dann halt die Häuser im Hintergrund unschärfer und größer würden.
Versuch mal das Schwein an den linken Bildrand zu stellen, viiiel nächer zur Kamera und mit dem Hintern zur Kamera, so dass der Hintern des Schweines möglichst groß ist. Darf auch angeschnitten sein. In die Verlängerung des Körpers des Schweins stellst Du den Schornsteinfeger. Und zwar nicht so "Auf die Zwölf" wie hier, sondern dynamischer. Grobe Richtung auf das Haus rechts, Kopf etwas gedreht, Arm etwas erhoben.

Damit beziehst Du den Hintergrund mit ins Bild ein.

r.w. admin.

Bild des Benutzers TKI

Bild: 

die weiße, jetzt etwas längere Bastelpappe liegt auf ein paar Büchern, 3:4 Format, Schwein dichter an die Kamera, den Schornsteinfeger noch was nach hinten gerückt, Arm angehoben, Kopf gedreht.

Gruß Thorsten

Bild des Benutzers oly

finde ich eine gute Idee. Der kleine Huckel macht den Laufweg auch lebendiger. Leider spiegelt sich die Pappe in der Scheibe.
Bei der neuen Bildkomposition hat mich der (sehr unscharfe) Hund erstaunt, der der Schornsteinfegerin aufmerksam gegenüber steht. Bis ich dann merkte, dass es das Schwein ist. ;-)
Was mich auch erstaunt ist das Format. Ohne Notwendigkeit würde ich dieses Motiv nicht hochkant gestalten.
Wenn man oben den Himmel beschneidet, sich das Schwein wegdenkt und den überflüssigen Platz unten auch, dann erzählt das Bild für mich eine Geschichte: Die Schornsteinfegerin kommt von den Häusern im Hintergrund und geht frohgemut weiter zum nöchsten Haus, vielleicht das rechts im Bild, um Glück zu bringen. :-)
Liebe Grüße, Dagmar

Bild des Benutzers TKI

Dann bleibt mir nur das Quadrat, dichter dran komm ich grad nicht und manchmal ist 17 mm einfach zu breit, vor allen Dingen wenn ich links und rechts nicht wegschnippeln soll :-)

Gruß Thorsten

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Gelegentlich muss man auch einsehen, dass das gewünschte Motiv mit dem vorhandenen Material nicht befriedigend abzulichten ist.... ;)

r.w. admin.

Bild des Benutzers TKI

scheint leider so grmpf ;-)
aber es hat ja noch ein paar Tage das Thema, also schau ma ma ...

Gruß Thorsten

Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Bild: 

Bin heute mit alter E-M5 plus mZuiko 12-50 und Stativ in den Wald gezogen um mich am MT erstmalig vorsätzlich abzuarbeiten...
ORF-Datei mit Hilfe von Polar Photo Editor und Fotos (Mac) entwickelt, Zuschnitt auf 16x9, in der Breite nichts weggenommen.

17mm scheinen sich gut sowohl für Aufnahmen aus der (Halb-)Totalen, aber auch für Close-Ups zu eignen, meine ich heute gelernt zu haben. Ist also eine relativ vielseitig verwendbare Brennweite. Ansonsten fühle ich mich nach heutigem Experiment weiterhin darin bestätigt, dass sw einfach sauschwierig ist.

Bild des Benutzers Achim Meier

Die 17mm WW Perspektive ist hier für mich klar zu erkennen. Der mittig im Bild augenscheinlich nach etwas suchende Mann irritiert mich allerdings etwas.Er verdeckt den in die Tiefe gehenden verschneiten Weg teilweise. Mir würde ein Bild gefallen, das im Stile eines Reporters mit seiner 35mm Reportagekamera gemacht wurde. Damals galt, näher ist besser. Die Person wäre für mich vorne rechts besser platziert. Und dann möglichst so, dass nur Kopf mit angenommener Blickrichtung zum Wegende und angeschnittenen Oberkörper zu sehen ist. Dann haste den Vordergrund, den du für die Brennweite dringend benötigst.
Gruß aus HH
Achim

Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Hi Achim, danke erstmal für den sehr interessanten Kommentar!

"Mir würde ein Bild gefallen, das im Stile eines Reporters mit seiner 35mm Reportagekamera gemacht wurde." Ja dann mach dir doch so eins und zeig es uns ;)

Spass beiseite, ich weiß genau was du für ein Schema im Kopf hast. Nur habe ich hier, wie oben von mir zu dem Foto bereits beschrieben, ganz bewusst mit einen Long Shot experimentiert und keinen Close-Up gemacht. Bisschen Info zu Einstellungsgrößen kannst du hier nachlesen

https://de.wikipedia.org/wiki/Einstellungsgr%C3%B6%C3%9Fe

Ein Foto einer Szene mit Person (also mir) vorne rechts, näher dran usw. habe ich an dem Tag übrigens auch gemacht. Zeige ich vielleicht noch...

Bild des Benutzers Martin W.

Ich sehe hier eine Person, die suchend, verloren, evtl. verirrt im Wald herum läuft.
Auch hierfür bietet sich der Bildwinkel der 17mm an. Der Protagonist ist noch deutlich zu erkennen, inkl. Körperhaltung, der Wald jedoch schon so "weit", dass die Einsamkeit der Person sicht- und fast spürbar ist. Der Baumstamm im Vordergrund ist mächtig, ja bedrohlich...

Eine von Achim vergeschlagene Version mit der Person deutlich weiter vorne hätte eine komplett andere Aussage.

jm2c, Martin

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Bild des Benutzers Achim Meier

Bild: 

Das eigentlich in Farbe gedachte Bild gefällt mir in derSchwarzweißvariante fast besser.Mir gefällt, das die Läufer aus dem Dunkel kommend auf den illuminierten Dom zulaufen. Auf dem Tablet in Snapseed bearbeitet. Es wurde eine helle Vignette zugefügt, nachdem vorher die Tiefen etwas gehoben wurden.
Ich habe mir gerade gestern ein 17 1,8 gekauft, welches ich vornehmlich an meiner PenF zu nutzen gedenke.
Gruß aus HH Achim

Bild des Benutzers Martin W.

Dein Bild, lieber Achim, zeigt für mich ganz deutlich, warum dieser Bildwinkel prädestiniert ist für Reportage:
Bist du dicht genug dran wirkt das Bild!
(In Umkehrung der alten Fotografenweisheit:"Wenn das Bild nicht wirkt warst du nicht dicht genug dran!")

Wenn du dicht genug dran bist wird das Hauptmotiv bildbestimmend ohne übermächtig zu wirken. Durch das leichte Weitwinkel bleibt die Umgebung erhalten, die bei einer Normalbrennweite vermutlich an- oder gar abgeschnitten würde, und gibt den Kontext.
Andererseits ist der Winkel noch nicht so weit, dass offensichtliche Verzerrungen auftreten.
Der Reportagefotograf hat also die Möglichkeit, ohne Effekthascherei die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das gewünschte Objekt zu lenken UND gleichzeitig den Kontext zu zeigen.

Hier sehen wir einige Läufer, die offensichtlich nachts in Köln unterwegs sind. Der Dom erstrahlt in voller Pracht, lenkt trotzdem nicht von den Läufern ab.
Obwohl gar nicht ganz in der Fokusebene und dann auch noch bewegungsunscharf erkennen wir trotzdem am "Hauptmotiv", dem Läufer im hellen T-Shirt, wie er sich anstrengt.

Reportage @ it´s best!

jm2c, Martin

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Bild des Benutzers OM-OHM

Bild: 

Mit E-30 und dem 12-60, altes Bildchen herausgesucht, mit silverEfex versucht.

Freundlicher Gruß
Gerhard

Bild des Benutzers C-oly

Hallo,
Mich stört da ganz gwaltig die Spiegelung im oberen Teil- jedenfalls nehme ich an, dass es eine ist. Zu dominant, um sie übersehen zu können, zu unspezifisch, um wirklich als Teil des Motive gelten zu können.
Christine

Bild des Benutzers JKoch51

Der Autofahrer spiegelt sich in der Scheibe und "überlagert" das Bild.
Gruß Jürgen

Sammle und repariere mitunter alte Festbrennweiten

Bild des Benutzers OM-OHM

Danke Christine für deine Einschätzung. Jürgen hat ja schon bestätigt, dass der Buslenker sich spiegelt. Mir hat es wegen dieses Geisterfahrers gefallen aber ich kann deinen Eindruck - zu unspezifisch - gut nach vollziehen.
Ich verfolge dieses Monatsthema mit großem Gewinn im Lernmodus.

Freundlicher Gruß
Gerhard

Bild des Benutzers Martin W.

Bild: 

"Gildet das"? 8mm aus der C-8080 müssten in etwa unseren 17mm aus (m)FT entsprechen...

Unten beschnitten auf 3:2 (da war etwas viel heller Weg) und einen Gaffer weggestempelt.

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Bild des Benutzers Achim Meier

Mag sein,dass es rechnerisch dem 17mm entspricht. Wirkt aber auf mich deutlich weitwinkliger. Ansonsten: freches Bild
Gruß
Achim

Bild des Benutzers Martin W.

Mensch, Achim, da hast du mich glatt verunsichert und ich habe noch mal nachgeschaut:
Die C-8080 hat etwa einen Faktor 4 bzgl. Brennweite zu Bildwinkel im Vergleich zum Kleinbild. Also rund Faktor zwei zu (m)FT.

Und für den Bildeindruck habe ich dann noch einen ollen Akku geladen und einen Freihandversuch gemacht C-8080@8mm vs PEN-F mit 17er. Das passt schon. Die Test-Bilder schicke ich dir privat - du kannst ja dann hier mal schreiben, ob du meinen Eindruck teilst...
lg, Martin

PS.: bleibt die spannende Frage, warum ihr hier den Eindruck habt, der Bildwinkel bei meiner Liebsten vor dem Eiffelturm wäre größer gewesen?!

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Bild des Benutzers sam0611

"PS.: bleibt die spannende Frage, warum ihr hier den Eindruck habt, der Bildwinkel bei meiner Liebsten vor dem Eiffelturm wäre größer gewesen?!"

Wahrscheinlich können das nur 'Objektivflüsterer' in exakten Zahlenwerten sehen ... ich habe mich bei meiner Feststellung davon verleiten lassen, dass mehr auf dem Foto gelandet ist: mehr drauf--> mehr WW - letzten Endes vorgetäuschte Expertise ;-)

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers Andy

Hi Martin,

warum ihr hier den Eindruck habt, der Bildwinkel bei meiner Liebsten vor dem Eiffelturm wäre größer gewesen?!

tja, schlicht weil Du alles richtig gemacht hast ;-)
Und nebenbei damit zeigst, dass man auch ohne Superweitwinkel die Wirkung erzielen kann, wofür andere viel Geld ins Glas investieren - wenn man es kann....
Vor allem ist es wohl die tiefe Kameraposition die für den Effekt sorgt, dadurch mutieren die Baumreihen optisch zu Hecken (der "menschliche Eifelturm" kann ja scheinbar darüber hinweg sehen) und durch die saubere Linienführung hin zum Stahlturm wirkt das ganze eben so weitwinklig.

Zeigt mal wieder: es kommt nicht auf die (teure) Technik an, sondern eben mehr auf das Können des Fotografens.
So, genug geschleimt...

Andy
imanalysemodus

PS: aber für mich gilt: weder der Winkel noch s/w ist so richtig mein Thema, ich habe die Kamera extra mit 17mm bestückt und auf monochrome gestellt, aber nix wirklich passendes gefunden :-(

Bild des Benutzers Martin W.

Danke, Andi, für den "Schleim", der sich gar nicht schleimig sondern gut anfühlt :-)

In diesem Fall bin ich schon ein wenig stolz, denn ich hatte ja tatsächlich die C-8080 auf dem Boden stehen und habe versucht, übers Display zu fotografieren. Haha, netter Versuch bei der Sonne. Also blind gezielt und abgedrückt. Das Ergebnis ist ganz OK, gelle?! ;-)

Übrigens hat meine Liebste von den umstehenden Franzosen Szenenapplaus bekommen für ihre Performance dort!

lg, Martin

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Bild des Benutzers Achim Meier

Komme erst jetzt dazu hier zu schreiben, was ich dir schon schrieb. Dein Freihandversuch demonstriert erstaunlich klar, dass der Bildwinkel mit der C-8080 ziemlich exakt dem eines 17mm entspricht.
Warum wirkt aber das Bild nun auf mich und andere so, als wäre es mit kürzerer BW aufgenommen? Ich denke, es liegt daran, dass du viele Dinge sehr richtig gemacht hast. Zunächst einmal hast du die Länge des Marsfeldes sehr gut ausgenutzt und hast dich über die freie Wiese soweit vom Turm entfernt, dass er in's Bild passt. Dann hast du pfiffigerweise die Kamera zu Poden gepracht und hast dich somit aus der eher langweiligen Touristenperspektive in die viel spannendere Froschperspektive begeben.Somit verändert sich der Blick weil unser Gehirn das mit vielen gesehenen ultraweitwinkligen Bildern in Vergleich bringt. Jeder der schon mal dort war weiß, wie schwierig es ist, von diesem jenseitshohen Stahlgerüst ansprechende, formatfüllende Aufnahmen zu machen. Die Perspektiven die wir aus Zeitschriften kennen sind häufig von näher dran mit UWW aufgenommen. Damit vergleicht das Auge alle anderen neu dazugekommenen Bilder immer wieder. Und geschickterweise hast du das Model recht nah vor deinem Objektiv posen lassen, so dass das gewünschte Verhältnis echter Eiffelturm/menschlicher Eiffelturm zum tragen kam. Ich bin mir sicher,hättest du damals Dein 7-14 dabei gehabt, hättest du es eingesetzt. So aber hast du aus der Not eine Tugend gemacht und all deine mit UWW gemachten Erfahrungen und Sehgewohnheiten in dieses Bild gebracht. Gelungen!
Gruß aus Lurup
Achim

Bild des Benutzers sam0611

Offenbar ist die 17mm-Perspektive, um die es hier geht, nicht mit der bloßen Verwendung eines entsprechenden Objektives getan - so weit mein Erkenntnisgewinn aus diesem Thread. ;-) Spontan würde ich hier auch auf eine deutlich kleinere Brennweite tippen ...

Ich finde die Korrespondenz der beiden Protagonist*innen ausgesprochen interessant und gelungen. Oben spitz und unten auseinander gehend: der Turm und sein menschliches Echo.

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Ein Foto, das in Teilen zumindest selbst gestaltet wurde bzw. auf eigene Ideen beruht. Ist schonmal ein Pluspunkt von mir. Ja, 17mm eignen sich nicht nur für die Reportage im klassischen Sinne und zum Bilder machen, die wir eigentlich schon kennen oder x-ml gesehen haben...

Bild des Benutzers Josef Petz

Ein grandioses Foto ist dir da gelungen. Da stimmt einfach alles!
Ich bin begeistert.
LG
Josef

"Früher war mehr Lametta"(Opa Hoppenstedt)

Bild des Benutzers JKoch51

Bild: 

Eine sehr singuläre Eiche mit einem Steinkreuz drunter, mit der Brennweite 17 mm kommt auch noch die Kirsche links gut drauf.

Gruß Jürgen

Sammle und repariere mitunter alte Festbrennweiten

Bild des Benutzers Achim Meier

SW mit hoher Dramatik - passt!
Komposition wie aus dem Lehrbuch- passt!
Blickwinkel eines 17mm Objektivs - passt!
Aus meiner Sicht alles, aber auchwirklich alles richtig gemacht.
Andere mögen das anders sehen, aber für mich zeigt sich hier, dass, wenn man einige Grundlagen der Komposition beherrscht, es möglich ist sehenswerte Bilder von alltäglichen Motiven zu schaffen.
Gruß aus HH
Achim

Bild des Benutzers Martin W.

Ja, Achims Statement kann ich unterschreiben...

Nur sehe ich das Steinkreuz nicht!
Wenn das irgendwie zum Bild gehören sollte, dann sind die 17mm, zumindest von diesem Standpunkt aus, fehl am Platze. Auch wird der Müll auf dem Acker im Vordergrund betont.

Davon abgesehen: ein prima Bild!

lg, Martin

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Bild des Benutzers JKoch51

Bild: 

ich hab mal das Steinkreuz markiert...und auf dem Acker gab es nur ein einziges Müllstück, siehe zweiter Post

Jürgen

Sammle und repariere mitunter alte Festbrennweiten

Bild des Benutzers Martin W.

Hat nur überhaupt nichts mit deinem ersten Bild zu tun - weil in der Komplettaufnahme nicht sichtbar.

Macht ja nix - nur war ich irritiert, was bzw. wo da ein Kreuz sein soll...

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Bild des Benutzers JKoch51

Bild: 

den siehst du heir im Bild....leider mit 11mm aufgenommen und damit nicht für den Wettbewerb geeignet

Gruß Jürgen

Sammle und repariere mitunter alte Festbrennweiten

Bild des Benutzers Martin W.

Ich sehe auf deinem ursprünglichen Bild zwei helle Flecken im Vordergrund. Einen im Straßengraben. Und einen auf dem Acker am unteren Bildrand, senkrecht unterhalb der Eiche. Sieht aus wie Plastiktüten o.ä. Mich (!) stört das, ich hätte das ggf. weg retuschiert. Denn es ist der Blickfang im Vordergrund, der gerade bei Weitwinkeln eher betont als vernachlässigt wird.

jm2c, Martin

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Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

"Eine sehr singuläre Eiche mit einem Steinkreuz drunter" Das (!) wäre doch mal ein Motiv, das du explizit in Angriff nehmen könntest. Dass sich hier anscheinend eine ultimative 17mm Bildgestaltung verbirgt, reicht mir persönlich jedenfalls nicht aus, um in Verzückung zu geraten ;)

Bild des Benutzers sam0611

Bild: 

Gegenlicht mit langem Schattenwurf. Drei deutlich voneinander abgegrenzte Areale ziehen sich schräg durch das Bild; darauf der auf der Diagonalen angelegte Baum mit dem Schatten.

Wenn ich es soweit richtig nachvollzogen habe, kommt die '17er-Perspektive' dann so richtig zur Geltung, wenn sich im Vordergrund etwas abspielt; hier wäre das der eher weniger 'gegenständliche' Schatten. Der WW läßt viel Raum für die Tiefenstaffelung.

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers Martin W.

Eine fast grafische Gestaltung, die wunderbar mit Diagonalen, Goldenem Schnitt, Kontrasten, etc. spielt.

Das 17er gibt dir hier die Möglichkeit, den Schatten so mächtig wirken zu lassen, als wäre er der Stamm aus dem der Baum wächst.

Klasse!

lg, Martin

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Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Solche Lichtverhältnisse eignen sich meist besser für sw, als diese graue Suppe, die wir aktuell zumindest hier in Mittelhessen haben ;)
Martin hat die Wirkung des Fotos schon treffend beschrieben.

Bild des Benutzers sam0611

Ja, der lange Schatten ... in meiner Wahrnehmung erzeugt er eine Art 'Stretching-Effekt', der äußerst dienlich für die räumliche Darstellung ist.

Eine solche Konstellation ist natürlich eine nahezu zwingende Aufforderung ... "Graue Suppe" kann das durchaus auch sein; eine interessante Lichtkonstellation ist immer ein guter Ausgangspunkt - wenn sich dann noch ein Sujet findet. Gelegentlich ertappe ich mich dabei, halb-unterbewusst, die Lichtsituation eines Ortes zu checken, auch wenn ich gar keine Kamera dabei habe, ts ts ;-)

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Lass mal Nachdenken: Gegenlicht, lange Schatten, Räumlichkeit, sw, 17mm... Da war doch mal was... ;)

https://oly-e.fotografierer.com/?q=node/1785

Ja, als Fotograf ist man irgendwann so konditioniert, dass du die Welt fast nur mit deinem Kameraauge scannst. Ich weiß, was du meinst, mir geht´s genauso. Aber ob das wirklich so gut ist? Ich meine, diesen Artikel (Interview mit David Hockney) hatte ich irgendwo in einem der omniösen Oly-Foren (hier oder drüben) schonmal gepostet...

"Viele Jahrzehnte lang haben wir gelernt, so zu schauen, als seien wir eine Kamera. Weil wir auf die Wirklichkeit nur noch mit Kamera, Digitalkamera und Handykamera schauen, fangen wir an, wie eine Kamera zu schauen. Wir sehen nur noch Bilder, die aussehen, wie die Bilder, die wir von diesen Fotografien kennen. Mit diesen Lichteffekten, diesen Schatten, diesen Eigentümlichkeiten. Ich glaube, wir müssen neu lernen zu schauen, zu sehen, wie die Wirklichkeit ist. Wir müssen lernen, die Spiegelreflexkamera in unseren Augen zu überwinden."
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/interview-mit-david-hockney-di...

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Hallo Gerald,
eventuell versuchst Du die Farbe noch aus dem Bild zu nehmen. Kommt meiner Meinung nach besser - und passt besser zum Thema.

r.w. admin.

Bild des Benutzers sam0611

SW liefere ich nach, da ich hier einstweilen ohne Ausrüstung bin. Gelegentlich versuche ich einen Effekt aus analogen Zeiten zu rekreieren ... seinerzeit gab es ja Agfa vs.Illford - bläuliches Schwarz vs. bräunliches. Wenn Du das damit meinst.
Lg, Gerald

_________________________
Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers oly

Hi Gerald,
dein Bild ist in sich noch unterschiedlich getont, also nicht monochrom, was sich über das ganze Bild einheitlich ziehen würde. Es gibt deutliche Verschiebungen in den Rot- und Grünbereich.
Wenn du ganz sicher gehen willst und sonst keine Möglichkeit hast, das Bild am Tablet o.ä. zu bearbeiten, kannst du ja direkt auf monochrom in der Kamera stellen.
Viele Grüße, Dagmar

Bild des Benutzers sam0611

Danke für Deinen Hinweis. Erst war ich nicht bei meinem Equipment, dann hat mich mein Notebook 'verlassen' ... daher hat es etwas gedauert mit der Antwort.

Normalerweise stellt Lightroom automatisch ein Monochrom-Profil ein, wenn mann ein Foto auf SW umstellt; bei der fraglichen Datei war das nicht der Fall. Diese widersprüchliche Einstellung habe ich weder rekonstruieren noch nachvollziehen können ... sei's drum, jetzt ist es SW (s.o.)

LG, Gerald

_________________________
Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers sam0611

Bild: 

Hier nun endlich als SW. Subjektiv finde ich die leicht getonte Version einen Tacken 'besser', aber das MT ist in dieser Frage eindeutig ... ;-)

LG, Gerald

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Gerald Schröder (sam0611)

Bild des Benutzers C-oly

Bild: 

Bislang ist bei mir angekommen:
die 17mm Bildwirkung entsteht durch
etwas im Vordergrund, ein Hauptmotiv und Hintergrund. Für B+W braucht es Kontraste.

Umsetzung gelungen? Was meint ihr?
Christine

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Wenn Du Dir die Linien ansiehst, die in diesem Bild sind. Abstrahier mal das Bild mit drei, vier Strichen. Leserichtung ist von links oben nach rechts unten. Die hellsten Stellen sind am Uninteressantesten. In der Schärfe ist ein Schuh, der auch noch schlecht erkennbar ist.
Im Prinzip sind alle Zutaten da - aber Eier, Mehl und Zucker machen auch nicht in jeder beliebigen Qualität und Zusammensetzung einen essbaren Kuchen....

r.w. admin.

Bild des Benutzers C-oly

Eigentlich habe ich auf dem Bild schärge Linien, die von links und rechts zum Baum führen gesehen und ein einen "Beinzeiger" der den Baum betont - aber vielleicht lags auch daran, dass ich das sehen wollte. Ich hab´s heute nachmittag nochmal probiert, aber selbst mit Stativ kriege ich das ohne Model nicht besser hin.

Andererseits Versuch macht kluch (oder so ähnlich)
Christine

Bild des Benutzers summilüchschen

Bild: 

Diesmal etwas ruhigeres/statisches. "Warten auf 2018 Jahrgang"
Wegen des herrschenden Mischlichtes ist SW eine gute Alternative.

summilüchschen

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