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BGh-Urteil zu Aufnahmen in Museen

Thomas hat mir heute das unten verlinkte Urteil geschickt. Wer sich durch den Juristensprech nicht durchkämpfen willt, hier die kurze Zusammenfassung:
Auch wenn ein Bild gemeinfrei ist, weil es uralt ist, so ist es ein Foto davon noch lange nicht. (Der Fotograf hat an seinem Foto die Rechte.) Und wenn das Fotografieren in Museen nicht erlaubt ist, dann ist es nicht erlaubt. Es spielt da keinerlei Rolle, ob man mit den Fotos kein Geld machen will.
Im vielen Museen ist das fotografieren für den Privatgebrauch erlaubt. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man die Fotos auch veröffentlichen darf.
Ein Schild mit einer durchgestrichenen Kamera reicht bereits als Hinweis darauf, dass Fotografieren verboten ist und man sich daran halten muss. Man ist durch das Betreten des Museums an den "besichtigungsvertrag" gebunden.

https://mmm.verdi.de/recht/bgh-lichtbildschutz-fuer-museumsobjekte-55481

Kommentare

Bild des Benutzers TKI

Gut wenn solche Dinge immer mal (möglichst verständlich) wieder klar gestellt werden und hoffentlich auch ins Bewusstsein eindringen.

Gruß Thorsten

Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Ist das Fotografieren von Kunst - oder Menschen beim Betrachten von Kunst, denn nicht auch Kunst? ;)

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

.... wenn Du eine Genehmigung dessen hast, in dessen Räumen Du Kunst machen willst......

Journalisten ziehen ja genau diese Karte, wenn sie von einer Ausstellung berichten. Da stellen Sie immer irgendeine(n) Besucher(in) in den Vordergrund und im Hintergrund sieht man die Bilder. Denn die Bilder selber zu fotografieren geht nicht. Aber diese Journalisten haben da eben eine Fotogenehmigung....

r.w. admin.

Bild des Benutzers oly

Bild: 

Es gibt im Grunde zwei Möglichkeiten:

- Fotografieren grundsätzlich nicht erlaubt. Dann halte ich mich einfach daran oder frage höflich nach, ob es für DVF-Mitglieder nicht vielleicht ein Ausnahme gibt. Kleinere Museen lassen sich schon mal darauf ein, weil so ein Ausweis auch irgendwie Sicherheit vermittelt. Funktioniert sicher auch mit Ausweisen anderer Fotografenvereinigungen.

- Fotografieren (und späteres Veröffentlichen) nur unter Auflagen erlaubt. In dem Fall frage ich nach den Auflagen und halte sie ein.

In beiden Fällen weise ich darauf hin, was ich mit den Bildern eventuell machen möchte (internationale Wettbewerbe ohne finanzielles Interesse) und biete an, die Bilder vor Veröffentlichung zu zeigen, den Namen des Museums im Titel zu nennen, oder auch, Bilder zur Veröffentlichung durch das Museum freizugegeben.
Im Red Dot Design Museum Essen(s.Foto) darf man fotografieren. Ich war mir nur nicht sicher, ob ich gegen irgendwelche Rechte der Designer verstoße, wenn ich die Exponate ablichte und veröffentliche. Deshalb frage ich grundsätzlich lieber nach.
Achso- Freigabe für die Wasserkräne etc. erhalten.

LG Dagmar

Versuch macht kluch. ;-)

Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Von wem dieses Design stammt, musst du aber nicht erwähnen?

Bild des Benutzers oly

darf ich das Foto nennen wie ich will. Es heißt nun international "Swan Lake". Das fällt unter das KUG, meinte die Leitung.
Ich hatte mich ja auch gefragt, wer hat nun welche Rechte? Der Designer des einzelnen Wasserkrans, der Entwerfer der Reihe oder die Firma Grohe, bei der beide beschäftigt sind oder ...

Also, keinerlei Auflagen, aber die Bilder habe ich trotzdem dem Museum zur Nutzung zur Verfügung gestellt und habe nun einen guten Draht zur Leitung. :-)

Versuch macht kluch. ;-)

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

... ist ne interessante Sache. Ich habe mal nen Stop-Motion-Video mit Playmobil-Figuren gedreht und mich mit Playmobil wegen der Rechte unterhalten. Die haben gesagt, solange ich die Figuren ordnungsgemäß bezahlt habe, darf ich.

Es gibt da eine Regelung, dass sich bei Gebrauchsgegenständen das Urheberrecht des Designers "erschöpft" oder so ähnlich. Deswegen darfst Du zum Beispiel auch Dein Auto knipsen - und Du darfst sogar das Auto anderer Leute knipsen. (Denn es gibt kein Recht am Bild der eigenen Sache.) Du darfst ja sogar für ebay Produktfotos Deines Wasserhahns machen und veröffentlichen, ohne dass der Designer was dagegen haben kann. Bei Unikaten ist das was Anderes, aber auch da gibt es eine Regelung, dass der Eigentümer bestimmen darf, ob das Stück fotografiert werden darf - und was mit den Fotos passiert.

Gag ist übrigens, dass das nur für "körperlich vorhandene Werkstücke" gilt. Bei einem PDF-Download eines Buches erschöpft sich das Urheberrecht nicht. Deshalb kann ein vom Urheber bevollmächtigter auch die Weiterverbreitung von e-books oder Musik untersagen.

r.w. admin.

Bild des Benutzers Martin W.

Aha?!

Es gibt in Hamburg eine Kette von Designer-Hotel, die untersagen das Fotografieren in ihren Zimmern mit dem Hinweis auf das Urheberrecht des Designers...

Mal unabhängig davon, ob das ein vorgeschobener Grund ist oder nicht. Wie ist denn das?

Der Designer hat die Zimmer ja nicht aus Unikaten gebaut. Er hat "normale" Möbel und Accessoires in besonderer Weise arrangiert. Ist das dann Kunst? Ein eigenes Unikat?

wundert sich
Martin

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Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Der Hotelbesitzer will vielleicht, dass diese ganzen PinUp/Boudoir-Knipser, die (halb-)nackte Models in Hotels ablichten vorher eine Lizenzgebühr abdrücken.

Bild des Benutzers C-oly

Zitat: "Der Designer hat die Zimmer ja nicht aus Unikaten gebaut. Er hat "normale" Möbel und Accessoires in besonderer Weise arrangiert. Ist das dann Kunst? Ein eigenes Unikat?"

Wir fotografieren ja auch mit normalen Kameras. Christo hat den Reichstag unter zuhilfenahme von normaler Folie und Baugerüsten eingepackt...
Und ob bei einer Hotelkette wirklich "normale Möbel" in Sinne von kann jeder überall kaufen, genutzt werden? Eher eigens angefertigte, die den (künstlerischen) Gesamteindruck ergeben.

Ich würde mich da auf kein Rechtsverfahren einlassen.

Christine

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

... Hotels das Knipsen verbieten ist egal, und wenn sie als Grund angeben, dass die Spinnen sich gestört fühlen, ist es auch egal. Der Schuppen gehört ihnen und deshalb dürfen Sie bestimmen, wer dort was fotografiert.
In den Beherbungsverträgen zahlt man dafür, dass man dort übernachten darf, nicht, dass man dort Fotoshoots macht. Das ist eine andere Nutzung. In normalen Mietverträgen steht zum Beispiel auch drin, dass der Mieter in der Bude wohnen darf. Davon, dass er dort ein Fotostudio einrichtet, steht da nix.

Ist auch ganz interessant: Es gibt so tschechische Modelimporteure, die AirBNB-Locations anmieten, zwei Models ankarren und die Fotografen dann drauf loslassen. 60 Euro pro Model pro Stunde "All Photoshoots welcome". Kommerziell kostet 25 Euro mehr. Wer zuviel Geld hat, kann das ja mal ausprobieren, ob da auch ein wasserdichtes "Location Release" dabei ist, die AirBNB-Verträge geben kommerzielle Nutzung der Wohnungen normalerweise auch nicht her.

r.w. admin.

Bild des Benutzers Martin W.

Mal unabhängig von meiner Ausgangsfrage, die eigentlich nur zweitrangig mit Hotels zu tun hatte, hier mal eine Ergänzung dazu...

Das, was du hier beschreibst, funktioniert auch ohne tschechischen Model-Import, sondern ist Businessplan div. selbständiger Models jeglicher Couleur.

Die Models reisen in der Republik herum, nehmen sich Hotelzimmer oder AirBnB-Wohnungen und vermarkten ihre Dienstleistungen (ich meine jetzt wirklich das Foto-Modeln!) "mit und ohne Location".
Da gibt es ganz gewissenhafte, die sich hoch offiziell ein Locationrelease geben lassen. Andere handhaben das eher nach dem Prinzip "wer nicht fragt bekommt keine abschlägige Antwort".

Da "Hotel-Shoot" ja irgendwie zum Mal-gemacht-haben-müssen-Spektrum dazugehört, habe ich das auch mal ausprobiert. War alles kein Thema: mit allen Rucksäcken, Koffern, Stativtaschen, etc. ins Hotel, die Empfangsdamen haben nach meinen Begehr gefragt und dann den Servicemann gerufen, damit er mir mit dem Gepäckwagen hilft.
Geht alles!

Die tschechischen (heute mehr und mehr ukrainischen) Model-Importe verdienen ja den Löwenanteil tatsächlich mit den Hobbyknipsern, die nur für ihre Nachttischschublade fotografieren. Da ist das Risiko, dass ein Hotelier über Porno-Bilder aus seinem (unverkennbaren) Hotelzimmer stolpert, ausgesprochen gering. Und genau das verdirbt die Szene. Wirklich gute Designer-Hotels haben, gegen entsprechendes Entgelt, gar nichts gegen gute Erotikfotografie in ihren Zimmern. Das ist heute schon lange nicht mehr rufschädigend. Ebenso regt sich niemand mehr auf, wenn der Geschäftsreisende abends mit diskreter Begleitung aufs Zimmer geht...
Allerdings "Schmuddelknipser" wollen die nicht auf den Zimmern haben. Und auch keine Damen in durchsichtigen Bodys und Pornotreter, die in ihrer Bar die Gäste anbaggern... ;-)

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Bild des Benutzers Reinhard Wagner

... meistens. Wenn man anständig fragt und anständig zahlt, ist eigentlich fast nichts ein Problem. Das Problem ist das vorher fragen...... ;-)

r.w. admin.

Bild des Benutzers Martin W.

Es ist mir klar, dass das Hotel das Fotografieren erlauben und verbieten kann nach Gutdünken. Das war auch gar nicht die Frage!

Es geht mir um die Analogie zu den Wasserhähnen weiter oben:
Ist das Arrangieren von Alltagsgegenständen (aka Möbeln) im Rahmen einer alltäglichen Nutzung (aka bewohnbares Zimmer) Design, welches urheberrechtlich geschützt sein könnte?

Anderes Beispiel:
Autos darf ich fotografieren.
Stapelt ein Künstler in einer ungewöhnlichen Art und Weise Autos z.Bsp. übereinander ist das ggf. ein Kunstwerk und ich darf es nicht gemeinfrei Fotografieren.
Arrangiert der Künstler die Autos in einem hübschen Muster auf einem Parkplatz, sie sind jedoch alle ganz normal nutzbar, so ist das... - was?

Martin

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Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Bild: 

Das Problem ist immer die Schöpfungshöhe. Bei Fotografien haben sich die Gerichte schlau aus der Affäre gezogen: bei Fotos gehen sie einfach immer davon aus, dass die notwendige Schöpfungshöhe erreicht ist.
Bei Möbeln ist das sehr, sehr schwierig. Seitdem "Ready Mades" als Kunst angesehen werden - und zu horrenden Preisen verkauft werden- kann sogar ein einzelner Stuhl in einem Zimmer urheberrechtlich geschützt sein.
Bei Design-Hotels handelt es sich ja um eine innenarchitektonische Leistung. Lichtdesign, Wandfarbe, Möbel etc. Und die ist meistens urheberrechtlich geschützt.

Wenn Du vor Deine Schwingtür Deinen Barhocker stellst, dann ist das, so schräg das ist, eine urheberrechtlich geschützte Leistung. Du setzt die geraden, hellen Linien der Tür in Kontrast zu Den geschwungenen Linien Deines Barhockers.

Bei Deinem Küchentisch - so bequem der ist - würde ich dagegen die Schöpfungshöhe verneinen. Das ist einfach nur praktisch. Aber kein Design.

Aber das sind halt alles Ermessenspielräume.

Wegen des blanken Arrangierens von Alltagsgegenständen:
Da gibt's reihenweise Beispiele, dass das unter Kunst läuft. So ein Bild wie oben kriegst Du nicht mehr her. Drei Enten im Originallack und mit alten Kennzeichen.... Außerdem gibt's von den drei Enten nur noch eine..... ;-)

r.w. admin.

Bild des Benutzers Martin W.

Sehr cooles Bild, aber da ist ein Fehler drin!

:-)))

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Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Nein, das war so beabsichtigt. Wir haben die Autos seinerzeit für die Einladung zu einer italienischen Fete zusammengestellt.... ;-)
Ich habe schon 1990 nicht zum Spaß geknipst... ;-)

r.w. admin.

Bild des Benutzers Martin W.

Dann hättet ihr Fiat-500 nehmen müssen!

*lol*

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Bild des Benutzers Der_wahre_Olysseus

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

... :-D

r.w. admin.

Bild des Benutzers Martin W.

Bertoni?
War das nicht der mit den Nudeln?
;-)

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Bild des Benutzers Zauberberg

Bild: 

Urheberrechte in einem Hotel können sehr weit gehen.

1. Der Innenarchitekt hat ein Urheberrecht auf die Art der Einrichtung und das erstrecht in einem Designhotel. Das kann soweit gehen, dass der Hotelier die Einrichtung noch nicht eimal verändern darf (etwas dazu stellen oder entfernen). Dabei ist dann auch egal ob die Einrichtungsgegenstände Einzelstücke sind oder nicht. Alleine die Zusammenstellung unterliegt dem Urheberrecht. Zu diskutieren wäre eventuell noch eine 08/15 Hoteleinrichtung. Aber Achtung: das Bild an der Wand könnte alleine schon dem Urheberrecht unterliegen und ein „Reproduktion“ würde gegen dieses Recht verstoßen.

2. Ich habe in einem Pharmakonzern Aufnahmen des Gebäudes gemacht und fragte den PM warum den die Wände so leer sind … Weil der Architekt es nicht erlaubt, dass sein „cleanes“ Gebäude durch Bilder entstellt wird. Er hat ein Urheber recht darauf.

Und bevor jetzt jemand meint das, alles wäre zu weit hergeholt:

zu 1. Wir haben sehr hochwertigen Teppichboden fotografiert und zur Dekoration eine „x-belibige“ Vase an einer Ecke stehen gehabt. Der Künstler der diese Vase entworfen hatte war damit nicht einverstanden, und da das ganze auf Film fotografiert wurde, der nicht ganz klein war, und der „Vasenkünstler“ das Bild erst im gedruckten Prospekt gesehen hat, war der Ärger nicht ganz klein.

zu 2. Selbst Innenaufnahmen könnte der Architekt verbieten, erstrecht der Innenarchitekt. Ich persönlich würde beide sofort auswechseln. Architekten-Verträge sollten entsprechend abgeschlossen werden. Aussenaufnahmen sind übrigens kein Problem. Hier gilt die Panoramafreiheit, solange das (Kunst-)Werk nicht nur vorübergehend zu sehen ist. (Beispiel Christo und der Reichstag)

Tip: Wenn ihr also in einem Gebäude fotografiert, lasst euch bestätigen das ihr das so dürft und der, der euch das erlaubt euch von sämtlichen Forderung von Dritten wegen dieser Fotografien freistellt. (Macht zwar keiner (Hobbyfotgraf), ist aber im Profi-Bereich gang und gebe.

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

.. ein Einzelstück? Bei Serienherstellung sollte sich das Urheberrecht doch erschöpfen. Sonst wird es ja schon kritisch, wenn man Geschirr auf einem Foto hat.

Wegen des Innenarchitektenurheberrechts - da gab es jahrelang Probleme im Klinikum Süd in Nürnberg. Da durfte sehr viel nicht gemacht werden, weil der Innenarchitekt sich geweigert hat. Das passe nicht ins Raumkonzept.

Es ist auf jeden Fall immer eine heikle Geschichte. Deshalb habe ich ja auch Rocksdorf gebaut. Da kann ich so viel knipsen wie ich will..... Und das meiste Zeug, das da rumsteht, das ist so Asbach, dass da der Designer garantiert nicht mehr dazwischenfunkt.

r.w. admin.

Bild des Benutzers C-oly

Hallo Reinhard,
natürlich ist es egal, welchen Grund Hoteliers bei der Ausübung ihr Hausrecht mit Fotografierverbot anführen.

Die Frage, die Martin gestellt hat, ist eine andere, nämlich "kann es bei einem Hotelzimmerdesign mit normalen Möbeln überhaupt ein (Urheber)Recht des Designers geben?"
Alleine darauf bezieht sich meine Antwort.

Christine

P.S. ich bin oft in Hotels, aber noch nie auf die Idee gekommen, zu fragen, ob es ein Fotografierverbot gibt :-).

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

...mein Kommentar bezog sich auf Martin, nicht auf Deinen Kommentar, sonst wäre er nach Deinem Kommentar eingerückt.

Wegen des Urheberrechts. eine Aussage "Kann sein" oder "Kann nicht sein" ist IMHO nicht möglich, weil es auf den Einzelfall ankommt. Stichwort Schöpfungshöhe. Schaufenster können urheberrechtlich geschützt sein, sind es aber nicht automatisch. Genauso ist es mit Hotelzimmern.
ich nehme an, viele Hotels bauen sich so mehrere "Verteidgungslinien auf ". Denn wenn sie das Fotografieren im Haus ganz verbieten, kann sich ein Gast auf eine "überraschende Klausel" berufen- weil das ja auch Handy-Fotos einschließt. Es ist immer so ein Problem, einerseits will man zahlende Kunden nicht verprellen - und andererseits hat man aber auch kein Interesse daran, als Stundenhotel für Nacktknipser zu dienen. Denn das verprellt ja auch wieder die normale Kundschaft. Also redet man sich auf den Designer raus.

r.w. admin.

Bild des Benutzers Zauberberg

Und fotografieren im Museum ist ja auch gerade Thema im "anderen" Forum.

https://www.oly-forum.com/topic/22040-mitmachthread-im-museum/

Und mit Bild 1 von Manfred hätte ich schon ein "kleines" Problem, wobei das Bild 2 von Pit recht beliebig sein kann.

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

.... sondern der Betreiber des Forums.
Ich wollte mal in der BMW-Welt fotografieren und wollte dort eine Aussage haben, ob ich die Bilder verwenden darf. Die Dame an der Rezeption schaffte es innerhalb von drei Stunden nicht, da eine belastbare Aussage herzubekommen. Im Olympia-Park nebendran darf man ja nicht.....

r.w. admin.

Bild des Benutzers oly

Bild: 

Im Oktober habe ich mir meinen ersten Zeppelin-Rundflug gegönnt. Dass man Aufnahmen aus der Luft mittlerweile machen und verwenden darf, wusste ich. Nur bei Aufnahmen vom Gelände der Zeppelinwerft und auch im Zeppelin selber, da kamen mir Bedenken, sie bei Wettbewerben einzureichen. Also habe ich in Friedrichshafen nachgefragt und mein "Ansinnen" erläutert. Heute kam die Antwort:
" ...vielen Dank für Ihre Anfrage zur Nutzung Ihrer Zeppelin-Aufnahmen im Rahmen von internationalen Fotowettbewerben. Gerne können Sie Ihre Fotos für diesen Zweck frei verwenden!
An dieser Stelle möchten wir Sie unabhängig von Ihrer konkreten Anfrage darauf hinweisen, dass für die kommerzielle Verwertung der Fotos vorab eine Genehmigung der Deutschen Zeppelin-Reederei eingeholt werden muss.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Teilnahme und verbleiben
mit freundlichen Grüßen aus dem Zeppelin-Hangar in Friedrichshafen... "

Keine weiteren Auflagen, obwohl ich es wie üblich angeboten hatte. So eine nette Antwort hat mich richtig gefreut.. :-)

Versuch macht kluch. ;-)

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Eigentlich sollten wir hier mal eine Art Wiki bauen, in dem wir solche Erfahrungen sammeln. Nur bin ich am Überlegen, ob das wirklich eine gute idee wäre, wenn sich das rumspricht......
Vielleicht doch eher nur eine Negativliste: Da und da ist es so und so verboten....

r.w. admin.

Bild des Benutzers oly

Wir könnten ja beides vermerken. Positive wie negative Bescheide.
Und nur, weil irgendwo steht, es sei generell verboten zu fotografieren, heißt es ja nicht, dass man nicht doch, wenn man nett fragt, eine Freigabe bekommt. :-)

Versuch macht kluch. ;-)

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