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Externes Mikro für E-M1 MKII

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Hi,
Ich wurde gebeten ein Schulkonzert aufzunehmen.
Nun meine Frage: Könnt ihr ein externes Stereo Mikro empfehlen?
Ich vermute das das interne wohl nicht ausreicht.
LL&P Torsten

Bild des Benutzers zuiko55

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Hallo Torsten, ich nutze schon seit längerem das Richtmikrofon
Sennheiser MKE 400 an meiner E-5 und bin super zufrieden damit. Es ist in Gummi gelagert, dass es keine AF-Geräusche aufnimmt und auch sehr gut Geräusche hinter der Kamera abschirmt. Man kann die Wind-Abschirmung ein- oder ausschalten und die Empfindlichkeit in 2 Stufen wählen. Die eingesetzte AAA-Batterie hält sehr lange. Als Windschutz gibt es bei A***on einen Fell-Überzug, welcher weitere Verbesserung bringt.
An der EM-1 meines Sohnes wurde es nun auch genutzt und auch er ist davon begeistert. Also klare Empfehlung von uns für dieses Mikro.
Viele Grüße, Erich.

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Ich würde Dir generell für solche Dinge einen PCM-Recorder empfehlen. Die kosten auch nicht mehr als das Sennheiser - und Du kannst den Recorder dort platzieren, wo der beste Klang ist - und nicht dort, wo Du die beste Kameraperspektive hast. Gerade bei klassischen Konzerten ist das ein himmelweiter Unterschied. Und - noch ein wirklich brutaler Vorteil: Die Kamera läuft maximal 29 Minuten lang. Dann ist Schicht im Schacht und wenn zu diesem Zeitpunkt gerade das Finale Furioso ist, dann hast Du Pech gehabt. Der PCM-Recorder läuft auch 2 Stunden durch. (Und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass irgendein Trottel einen immer anquatscht, wenn man sowas aufnimmt. Da hilft dann auch das beste Richtmikro nichts....) Falls Du suchst, schau Dir mal den Olympus LS-P2 an. https://www.thomann.de/de/olympus_lp_2.htm

r.w. admin.

Bild des Benutzers C-oly

Hi,
auch wenn es möglicherweise nun etwas off-topic ist: wo/wie stellt man so einen Recorder oder ein externes Mikro auf?

Ich finde es mämlich schon schwierig fürs Kamerastativ einen gescheiten Platz bei Indoorkonzerten zu finden, ohne das Zuschauer rumrempeln oder durchs Bild rennen (auch weil sie denken, mit einer Fotokamera könne man ja nicht filmen). Die Beschränkung auf 29 Minuten macht mir da am wenigsten Probleme, da die Stücke in der Regel kürzer sind und einzeln aufgenommen werden können. Den Sound aus den internen Mikros finde ich dabei überraschend gut- vorausgesetzt, die Akkustik ist insgesamt gut (was in Mehrzweckhallen keineswegs als selbstverständlich anzusehen ist).

Christine

Bild des Benutzers Reinhard Wagner

Da gibt es Leute, die machen eine dreijährige Ausbildung um zu lernen, wo man so ein Mikro hinstellt.... ;-)
Die beste Möglichkeit ist, bei der Generalprobe dort zu sein und durch den Raum zu gehen und zu hören, wo der Klang am besten ist. Gerade bei Mehrzweckhallen mit ihren parallelen Wänden gibt es im Bassbereich stehende Wellen, die Dir zuverlässig jeden Klang ruinieren. Wenn das nicht möglich ist - und Publikum verändert die Charakteristik des Raumes nochmal - dann gibt es eine Faustregel: Tiefe Töne sind eher unten, hohe Töne oben. (Das liegt daran, dass klassische Musikinstrumente die tiefen Töne oft nach unten abstrahlen. ) Für einen klaren Klang, versuch also eher mit dem Mikrofon weit nach oben zu kommen. Nicht zu weit weg, damit Du noch einen Stereoeindruck kriegst. Faustregel: Halbe Orchesterbreite Abstand. Aber: Das sind mittlere Werte. Besser ist immer mit den eigenen Ohren rumzulaufen und den besten Sound zu finden. (Da geht es manchmal um halbe Meter. Wir haben mal eineinhalb Stunden in einer Kirche gesucht, bis wir den besten Platz für eine A-Capella-Solo-Aufnahme gefunden haben. )

r.w. admin.

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